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Konservierung und Korrosionsschutz:
Nachstehend aufgeführt sind Folien die nicht nur zur Konservierung von Packstücken eingesetzt werden, sonder auch als Staub- oder Spritzschutz zu verwenden sind. Folienarten: - Flachfolien + Polyethylenfolien + Aluminium-Verbundfolien - Schlauchfolien - Strechfolien - Schrumpffolien
Folien - Konfektionsware: - Folien Zuschnitte - Folien Taschen - Kastenhauben - Flachsäcke - PE nach DIN 55530 - Alu nach DIN 55531-1 - VCI Folien (Korrosionsschutzfolie)
Die Konservierung von Packstücken ist ein sehr komplexes Thema. Nachstehend werden 2 verschiedene Varianten beschrieben welche bei uns im Haus zum Einsatz kommen.
1.Trockenmittelmethode Sie beruht darauf, einen Reaktionspartner zu entfernen. Und zwar Wasser. Dafür bauen wir ein System auf, das in der Hauptsache aus zwei Komponenten besteht.
Die erste Komponente ist eine wasserdampfdichte Sperrschicht, die das Packgut von der Außenatmosphäre trennt. Sie besteht aus Folien (Polyethylen oder Aluminium-Verbund), die wir nach Evakuierung der Innenluft hermetisch verschweißen. Zwei Folientypen werden dabei verwendet:
- Polyethylenfolien für Konservierungszeiträume bis zu ca. 12 Monaten. - Aluminium-Verbundfolien für Zeiträume von mehr als 12 Monaten. Sie bestehen aus drei Schichten: Aluminium dient als Wasserdampfsperre, Polyethylen als Siegelschicht und Polyester als Verstärkung.
Die zweite Komponente ist ein Medium, das die Luftfeuchtigkeit innerhalb dieser Sperrschicht aufnimmt. Dieses Medium ist das sogenannte Trockenmittel. Das Trockenmittel kann in verschiedene Größen (Einheiten) geliefert werden.
Das Zusammenspiel beider Komponenten bewirkt innerhalb der Sperrschicht ein trockenes und künstliches Mikroklima. Wir streben eine Trocknung an, die bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von unter 40% liegt. Unsere Erfahrung zeigt, dass unterhalb dieses Wertes keine Kondensation mehr auftritt. Korrosionsprozesse finden nicht mehr statt.
2.VCI Methode
Bei der VCI-Methode wird ein Reaktionspartner von der Packgut-Oberfläche ferngehalten. Verwendet wird ein verdampfender Hemmstoff, der sich unter einer Folienschutzschicht ausbreitet und Korrosions-Reaktionen unterbindet.
VCI-Wirkstoffe können aus mehreren Einzelwirkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften bestehen.
Verdampfend: VCI-Wirkstoffe besitzen einen hohen Dampfdruck, sie verflüchtigen sich leicht. Zum Einbringen bedienen wir uns Trägerapplikatoren wie zum Beispiel Folien, Papieren, Kartonagen, Schaumstoffen, Vliesstoffen, Patronen, Tabletten, Emittern uvm.
VCI-Wirkstoffe gibt es in großer Anzahl. Manche sind auf bestimmte Metalle eingestellt. Andere sind sogenannte Multi-Metallwirkstoffe. Multimetall-VCIs bieten heute im allgemeinen verlässlichen Schutz. In Zweifelsfällen prüfen wir gemeinsam mit dem Hersteller die Verträglichkeit. Das gilt insbesondere dann, wenn Gusseisen, verzinkter Stahl, Magnesium oder Lot zu schützen sind.
Zubehör für die Trockenmittelmethode
Sichtfenster aus Kunststoff mit Feutigskeitindikator
Für Langzeitkonservierungen ist es ratsam, sogenannte Feuchtigkeitsinidikatoren einzubauen. Das sind imprägnierte Indikatorpapiere, die innerhalb eines Sichtfensters angebracht werden und von außen sichtbar sind. Diese Sichtfenster werden in die Foliensperrschicht eingebaut. Durch sie ist es möglich, den Feuchtigkeitszustand über längere Zeiträume zu überwachen. Treten Verfärbungen gegen rosa auf, so sind die Trockenmittel gesättigt und müssen ersetzt werden. Wir empfehlen ab einem Zeitraum von 18 Monaten Sichtfenster einzubauen. |